possible selves 1994
possible selves ist ein Spiel, das am Schreibtisch eines Psychologen beginnt. Wer sich an dessen Computer zu schaffen macht, erhält Zugang zu Patientendateien, in denen sich Gutachten und Fallbeschreibungen einer Gruppe von jungen KünstlerInnen befinden. Auf dem Weg durch ihre Dateien erscheinen erste Hinweise auf eine zweite, verborgene Ebene. In ihr verknüpfen sich Filmsequenzen fiktiver psychologischer Interviews, mit dokumentarischen Aufzeichnungen einer Diskussion über die Utopie der Kunst, die 1993 an der Kunstakademie Düsseldorf stattfand. In dieser Umgebung ist guter Rat teuer: Timothy Leary, in Gestalt eines Philosophen des alten China, kommentiert die Verwirrungen dieser “nachlarvalen” Generation aus der Sicht der Exo-Psychology.read on