5. Marler Video-Installations-Preis

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung am 15. Juni 2008, ab 11 Uhr im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
Ausstellungsdauer: 15. Juni 2008 bis 10.August 2008

Marler Medien-Kunst-Preise 2008

Die Preisträger/innen des 5. Marler Video-Installations-Preises sind:

Ute Hörner (1964) / Mathias Antlfinger (1960), Berlin, mit “CC – contact call”
Die Installation “CC – contact call” ist eine ebenso hintergründige wie satirische Anspielung auf die Manipulationsbereitschaft und das Konditionierungspotenzial des Menschen und den pawlowschen Reflex, wenn Papageien im Museum Klingeltöne imitieren.

Joanna Schulte (1969), Hannover, mit dem Konzept-Entwurf “Von der Wiederkehr der Unordnung oder Repeat of ordinary” Vergoldete Putzschwämme und ein Wischmopp aus Brokat? Ob Sisyphos den Stein rollt oder jedes Wochenende der Flur gemacht werden muss: Gegenstand der Installation von Joanna Schulte sind Ordnung und Unordnung sowie die scheinbare Wertlosigkeit und Unsinnigkeit der “einfachen” handwerklichen Arbeit die in einer ewigen Schleife von Wiederholung und Zerstörung begründet liegt.

Tina Tonagel (1973), Köln, mit “Bewegungsstudien zwischen Illusion und Projektion – Maschine zur Echtzeitfilmerzeugung”
Gegen die inflationäre Flut digitaler Bilder setzt Tina Tonagel ihre analogen “Volksbeamer” zur Echtzeitfilmerzeugung. Umgebaute Overheadprojektoren dienen ihr als “low-tech-beamer” und generieren mittels unterschiedlichster elektronischer und mechanischer Umbauten spielerische, aleatorische “Videos”.

Weitere mit ihren Konzepten ausgestellte Künstler sind:

Alexander Edischerow, Münster, Sophie Ernst, Vierlinden, Barbara Esser, Düsseldorf, Matthias Fitz, Berlin, Oliver Held, Köln, Leslie Huppert, Berlin, Robert Jacobsen, Nettlingen, Ira Marom, Köln, Benoit Maubrey, Brück, Agnes Meyer-Brandis, Köln, Gabriele Seifert, Köln, Peter Simon, Köln, Jan Peter E.R. Sonntag, Berlin, Sibylle Stürmer, Köln, Maria Vedder, Berlin, Clea T. Waite, Berlin


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